Konrad Zuse - Peter Braun

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Skulpturen
Konrad Zuse (1910-1995)

Auftragsarbeit, Bronze, Höhe: 17,2 cm, Breite: 9,5 cm, signiert, nummeriert, limitierte Auflage: 30 Exemplare.

Entworfen nach eigenen Fotos und aus der Erinnerung an viele persönliche Begegnungen. Hergestellt im Wachsausschmelzverfahren nach einem Tonmodell mit am Sockel montierten Restblechen aus dem Besitz Konrad Zuses, die er beim Bau seiner „Z1” Mitte der 80er Jahre für das „Deutsche Technikmuseum Berlin” verwendete. Diese historischen Computerteile bilden im fertigen Guss die Oberflächenstruktur des Sockels. An der Rückseite der Bronze wird ein Originalblech fest montiert oder wahlweise auch separat mitgeliefert.

„Wir sind begeistert.“ 
Gisela Zuse und Hannelore Zuse-Stöcker (Witwe und Tochter von Konrad Zuse)
Konrad Zuse Computer-Museum „ZCOM”
Konrad Zuse demonstriert Peter Braun die Funktionsweise seines „Helixturms”, 1994.
Konrad Zuse (1910-1995) war der Erfinder des ersten voll funktionsfähigen Computers, Schöpfer der ersten höheren Programmiersprache und Maler, Teilnehmer der documenta 2012 mit seinen Rechnern und Gemälden.

Auch bezüglich Windenergie war Zuse seiner Zeit voraus. Kurz vor seinem Tod konstruierte er mit dem sog. „Helixturm” einen höhenverstellbaren Windgenerator, der sich der Windstärke anpasst und damit eine optimale Windnutzung ermöglicht.

Als Daimler 2009 den sogenannten Multibeam-LED-Scheinwerfer, mit dem möglichst viel Licht erzeugt wird, ohne den Gegenverkehr zu blenden, patentieren lassen wollte, erfuhr man, dass Zuse bereits im Jahr 1958 auf dieses Konzept gekommen war.

Die gesellschaftlichen Möglichkeiten, die Computer bieten, aber auch die Risiken sah Zuse ebenfalls bereits Anfang der 90er Jahre voraus. (s. Arno Peters „Der Computer-Sozialismus – Gespräche mit Konrad Zuse”, Berlin, Verlag Neues Leben, 2000)
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